Betriebliches Gesundheitsmanagement
„Betriebliches Gesundheitsmanagement“ bei Peiner Unternehmen
Die langfristige Gesundheit der Mitarbeiter steht immer mehr im Fokus der Unternehmer. Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Belegschaft, bieten Firmen Gesundheitsprogramme für Mitarbeiter an. Es geht dabei weit über alt bekannte Maßnahmen wie Rückenschule, Raucherentwöhnungsprogramme oder einem ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz hinaus. Insbesondere die Führungskräfte sind gefordert: Arbeitsorganisation, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung, Wertschätzung und Vermeidung von psychosozialen Belastungen sind Chefsache und auf Dauer im Betrieb zu verankern.
Doch eine Lösung von der Stange gibt es nicht. Die individuellen Gegebenheiten vor Ort sind ausschlaggebend für eine nachhaltige Lösung. Man braucht einen „Kümmerer“ vor Ort, der mit Unterstützung der Geschäftsführung systematisch und kontinuierlich das Thema vorantreibt und die Gesundheitsförderung ausbaut und verbessert. Ebenso wichtig ist die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter, deren privates Umfeld im Idealfall mit einbezogen wird. Denn ebenfalls dort müssen die Mitarbeiter „gesund leben“. Auch die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben wird für viele hochqualifizierte Mitarbeiter zunehmend ausschlaggebend bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes. Insbesondere Mittelständler könn(t)en hier beim Kampf um Arbeitskräfte punkten. Doch der Nutzen für den Betrieb liegt auf der Hand: zufriedene, motivierte Mitarbeiter, Mitarbeiterbindung, geringere Fehlzeiten, verbesserte Produktivität und verbessertes Image - steigern die langfristige Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Erste Erfolge bei der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements sind auch im Landkreis Peine zu verbuchen. So arbeiten das Klinikum Peine und ein Automobilzulieferer eng mit dem Gesundheitsinstitut der AOK zusammen. Auch die KVHS Peine hat erste Projekte für den Landkreis durchgeführt. Doch kleine und mittlere Unternehmen sind mit der zukunftsweisenden Aufgabe häufig überfordert. Hier Unterstützung anzubieten und die Möglichkeiten gerade für kleine Unternehmen auszuloten, ist eine der aktuellen Aufgaben der wito gmbh. Betriebe, die Interesse an dem Thema haben, können sich gerne an Matthias Adamski wenden.
Angebot: Steuerliche Vorteile nutzen
500 Euro pro Mitarbeiter und pro Jahr kann ein Betrieb steuer- und sozialversicherungsfrei in die Gesundheit seiner Mitarbeiter investieren. Allerdings werden keine pauschalen Mitgliedsbeiträge für Sportvereine oder Fitnessstudios gefördert, sondern gezielte Aktivitäten zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes (sog. Primärprävention) oder die betriebliche Gesundheitsförderung. Dazu zählen beispielsweise Bewegungsprogramme, Ernährungsangebote sowie Maßnahmen zur Suchtprävention oder Stressbewältigung.


