EU-Programme
"... gefördert mit Mitteln der Europäischen Union"


Aufmerksame Beobachter stoßen dabei auch immer wieder auf die Vielfalt der so genannten „EU-Projekte“. Die EU-Förderung ist neben den Landes- und Bundesprogrammen eine wichtige dritte Fördersäule in Deutschland.

Vereinfacht gibt es zwei Quellen:

  • jene EU-Gelder, die von den Mitgliedstaaten bzw. den Bundesländern (z.B. Strukturfonds) verteilt werden und
  • jene Gelder, die „direkt aus Brüssel“ (Europäische Kommission) zur Verfügung stehen

Das Land Niedersachsen verwaltet EU-Mittel über die drei Fonds:

Aus diesen Fonds stehen verschiedene Pogramme für den Bereich der Wirtschafts- und Arbeitsmarktförderung sowie für den Bereich der ländlichen Förderung zur Verfügung.

Innerhalb der EU-Förderperiode 2007-2013 stehen eine Vielzahl von Förderprogrammen zur Verfügung. Einen Überblick über die gesamte Palette der niedersächsischen Programme im Bereich der Wirtschafts- und Arbeitsmarktförderung finden Sie auf den NBank-Seiten.

Direkte „Brüsseler Töpfe“…von Alfa bis Tempus

Fast 9 Mrd. € jährlich stellt die EU für KMUs, Umwelt, Energie, Bildung, Forschung, Kultur, Soziales, Bürger-begegnungen, Regionalentwicklung uvm. bereit. Aus rund 100 „Brüsseler Töpfen“ stehen Mittel für eine vielfältige Bandbreite von Projekten zur Verfügung.

Inhalte, finanzielle Ausstattung und Voraussetzungen sind je nach „Topf“ äußerst unterschiedlich.  

– Die EU fördert nie 100% der Projektkosten. Je nach Programm liegt die
   Förderhöhe zwischen 30% und 50%, in Ausnahmefällen bei 75% der
   Gesamtkosten.

– Die Projekte unterliegen genauen Formvorschriften sowie einer strengen
   Evaluierung.

– Projekte müssen innovativ sein und über den aktuellen Stand der Technik
   oder den aktuellen Entwicklungsstand in ihrem Bereich hinausgehen.

- Im Rahmen vieler Projekte sind mehrere Partner aus verschiedenen
  EU-Mitgliedstaaten Voraussetzung. 

– Die Ausschreibung der Fördermittel erfolgt im EU-Amtsblatt.

- Grundsätzlich gilt das Prinzip der Kofinanzierung, d.h. die EU finanziert nur
  einen Teil der Gesamtkosten, so dass der Fördernehmer einen Eigenanteil
  zu erbringen hat.

Hier finden Sie Hintergrundinformationen zum Thema KMU-Definition -
ein Benutzerhandbuch zur geltenden KMU-Definition. sowie ein KMU-Prüfschema der NBank.




Checkliste für Antragsteller
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